The Jezabels: Neues Album „Synthia“ erscheint diesen Freitag!

Am 12. Februar 2016 wird mit dem neuen Album "Synthia" bereits der dritte Longplayer der Jezabels erscheinen. Er folgt den zwei neuen Tracks „Come Alive“ und „Pleasure Drive“, die bereits vorab veröffentlicht wurden und per Download erhältlich sind.

1280px-TheJezabelsJan2012Source, Copyrights: gomagoti, CC BY-SA 2.0

Aller guten Dinge sind drei, heißt es im Volksmund – auf die Diskographien vieler Künstler trifft dies leider oft nicht zu. Im Gegenteil, für viele Bands ist das dritte Album das schwerste, da nach einem gelungenen Debütalbum – und einer erfolgreichen Verfeinerung des grundlegenden Stils auf dem Zweitwerk – nun das Risiko von reiner Selbstwiederholung enorm groß ist.

Nicht so anscheinend bei den Jezabels: die Combo aus Sydney in Australien scheint für „Synthia“ überflüssigen Pathos aus den beiden ersten Werke abgelegt und sich ganz auf Stärken besonnen zu haben, welche man noch auf den EPs ihrer Gründungszeit kannte, jedoch auf Albumlänge bislang nicht oder nicht ganz ankamen.

Die beiden Vorab-Singles könnten einen guten Vorgeschmack auf ein rundum gelungenes Indie-Synthie-Rock-Pop-Album mit opulenten, aber pointierten Sounds und Melodien bieten.

Die Tracklist und das Titelcover von „Synthia“ sind übrigens schon bekannt, das neue Album kann auch schon in gängigen Online Stores vorbestellt werden:


(Angebot von Amazon)

Tracklist:

01 Stand And Deliver
02 My Love Is My Disease
03 Smile
04 Unnatural
05 A Message From My Mothers Passed
06 Come Alive
07 Pleasure Drive
08 Flowers In The Attic
09 If Ya Want Me
10 Stamina

„Come Alive“ und „Pleasure Drive“, die beiden vorab bekannten Tracks, könnten nicht gegensätzlicher sein und bilden dabei interessante Gegenpole. Überraschend daher, dass sie auch auf der Album-Trackliste direkt aufeinanderfolgen.

Während „Come Alive“ ein subtiler Song ist, der eher die Rock- und Indie-Stärken der Band unterstreicht, ist bei „Pleasure Drive“ der Titel Programm: dieser Track ist ein Elektro-Popsong mit dichtem Sound und offener, aber eigener Attitüde. Allein das „dritte Viertel“ des Albums, wo auf vielen Longplayern oft eher ein qualitatives Loch besteht, zeigt die Jezabels somit von einer überdurchschnittlichen und mutigen wie abwechslungsreichen Seite.

Sollten diese beiden Titel repräsentativ für das gesamte neue Album „Synthia“ sein, dürfte uns das bisherige Highlight der Diskographie der Jezabels erwarten.

Ältere Werke der Jezabels sind hier zu finden:


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